Der GSA Image Analyse ist ein Programm zur wissenschaftlichen Auswertung von 2D Bilddateien (Bildanalyse). Die Einsatzmöglichkeiten des Programms sind vielfältig und lassen sich schwerpunktmäßig in die drei Hauptgruppen Objektflächenberechnung, Objektlängenberechnung und Objektzählung unterteilen. Es werden die Flächen aller erkannter Objektflächen automatisch errechnet. Zusätzlich dazu ist die Berechnung einzelner Teilflächen möglich, die in einen Zwischenspeicher abgelegt werden können. Das Programm bietet die Möglichkeit, die Verhältnisse der ermittelten Flächen zueinander und zur Gesamt- bzw. Hintergrund-Bildfläche zu berechnen. Der GSA Image Analyse verfügt über eine Funktion, die speziell für die direkte Längenbestimmung sehr Komplexer und stark verästelter Objekte entwickelt wurde. Solche Objekte stellen beispielsweise Pflanzenwurzeln dar. Zusätzlich zur direkten Längenbestimmung, ist eine indirekte Berechnung über eine Rasterschnittpunktermittlung (Tennant) möglich. Hierbei lässt sich das Rastermaß frei definieren. Die automatische Zählfunktion ermittelt die Anzahl aller erkannten Objekte und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich überlagernde Objekte getrennt zu zählen. Diese Trennung kann über die Objektform, der Objektfläche und über die Objektintensität erfolgen. Das Rasterschnittpunktzählverfahren dient zur indirekten Objektanzahlbestimmung. Solche Verfahren werden z.B. durch Buerker, Fuchs-Rosenthal, Thoma, Schilling, Tuerk beschrieben. Parallel zu den automatischen Zählfunktionen beinhaltet das Programm zwei manuelle Zählverfahren. Das einfache Zählen durch markieren ist ebenso möglich, wie das Zerteilen des Analysebildes in vergrößerte Teilbilder, dass ein manuelles Zählen deutlich vereinfacht. Der GSA Image Analyse kann alle gängigen Bildformate (JEPEG, GIF, TIFF, BMP, PNG) lesen. Darüber hinaus stellt das Programm Schnittstellen zu Scannern, Mikroskopen und Digitalkameras (TWAIN) sowie zu Videokameras (Videograpper, TV-Karten) bereit.